Konferenz zur Landtags- und Bezirkstagswahl stellt in Maxhütte die Kandidatenliste auf

Veröffentlicht am 02.05.2008 in Allgemein

Alfred Schuster, Brigitte Scharf, Annette Karl und Werner Windisch (von links)

Mit Annette Karl (Landtag) und Brigitte Scharf (Bezirkstag) sind Frauen aus dem Unterbezirk auf aussichtsreichen Positionen.

In seltener Eintracht stellten die Sozialdemokraten der Oberpfalz am letzten Aprilsamstag in Maxhütte/Haidhof ihre Wahlkreislisten für Landtags- und Bezirkstagswahlen auf. SPD-Bezirksvorsitzender und Landtagsabgeordneter Franz Schindler und der Kümmersbrucker Bürgermeister und Bezirksrat Richard Gaßner führen sie jeweils an.

"Bayern - aber gerechter" haben sie sich auf die Fahne geschrieben. Das Abrutschen der CSU in der Volksgunst ist der selbstbewussten Haltung der Genossen deutlich anzumerken. "Fast ein Novum" nannte Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder als Tagungsleiterin die Tatsache, dass von den 55 benannten Delegierten der Stimmkreise 301 bis 309 auch alle präsent waren.

Nur um einen einzigen Platz gab es eine Kampfabstimmung: Gegen die Verwaltungsfachangestellte Brigitte Scharf aus Erbendorf, die im Vorschlag des SPD-Bezirksvorstandes auf Platz zwei der Stimmkreisbewerber für den Bezirkstag gesetzt war, trat die auf Platz vier positionierte Lehrerin Agathe Kerscher aus Bad Kötzting an. Scharf gewann die Abstimmung mit 33 Stimmen, Kerscher wurde auf Platz vier mit 44 Stimmen bestätigt.

Gewohnt souverän vereinigte Richard Gaßner 52 von 52 gültigen Stimmen für seine Spitzenkandidatur auf der Bezirkstagsliste auf sich. Platz drei hat der Regensburger Stadtrat und Bezirkstagsvizepräsident Norbert Hartl inne. Auf Platz fünf bis neun folgen bei den Stimmkreisbewerbern Werner Windisch (Weiherhammer), Josef Weitzer (Pfatter), Landrat Volker Liedtke (Burglengenfeld), Johann Dechant (Regenstauf) und Helmut Himmler (Berg).

Geografisch nicht minder gut verteilt präsentieren sich die Stimmkreisbewerber für den Landtag. Auf Platz zwei nach Franz Schindler (Schwandorf) steht Annette Karl aus Altenstadt, gefolgt von Joachim Wahnschaffe aus Sinzing, Carolin Braun aus Dietfurt, Reinhold Strobl aus Schnaittenbach, Margit Wild aus Regensburg, Alfred Schuster aus Immenreuth auf Listenplatz 7, Christel Wackler aus Falkenstein und Mathias Fischer aus Nittenau.

In einer kämpferischen Rede proklamierte Franz Schindler vor der zügigen Abwicklung der Kandidatenvorstellungen eine "neue Gerechtigkeit für Bayern". Scharf rechnete der SPD-Bezirkschef mit der Haltung der bayerischen CSU-Spitze in Sachen Landesbank ab: "Die können es nicht von der CSU", rief er unter dem Beifall der Genossen.

 

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